Das Netzwerk p r o f i l.m e t a l l wird vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.




 

 

 

 

Strategie und Schwerpunkte der Netzwerkarbeit 

 

profil.metall zielt im Kern auf den systematischen Aufbau der Wertschöpfungskette Stahl – Leichtbau unter Betonung des Einsatzes neuer Werkstoffe und Bearbeitungstechnologien. Zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit seiner Netzwerkpartner hat profil.metall eine für die Netzwerkarbeit wegweisende Innovationsstrategie entwickelt und in Projekten konkretisiert.

Folgende Ziele sind damit verbunden

  • Orientierung der Maßnahmen und Projekte auf den EU-weiten Leitmarkt der Effizienztechnologie mit den Schwerpunkten der Material- und Energieeffizienz
  • Verfahrens- und Produktinnovationen durch die enge Verzahnung und intensive Kooperation von Unternehmen und Forschungseinrichtungen
  • Fachkräfteinitiative zur Sicherung des qualifizierten Nachwuchses
  • eine Imagekampagne zur Darstellung der Stärken und Innovationen der Stahl- und Metallindustrie
  • eine verstärkte Internationalisierung, in deren Mittelpunkt Kooperationen mit Metallnetzwerken anderer EU-Länder (insb. Polen) stehen
  • die Mitwirkung und Mitgestaltung der Arbeitnehmer bezogen auf die Strategieentwicklung
    und Projekte v.a. zum Thema „Gute Arbeit“

 

Mit profil.metall werden die Interessen der Unternehmen aufgenommen durch 

  • Lobbyarbeit für die Branche mit Kontakt- und Auftragsvermittlung: Präsentation von profil.metall auf Messen und Veranstaltungen auf Basis eines Marketingkonzepts. Konkretisierung der Imagekampagne unter Betonung der Innovationen und der Stärken des Netzwerkes im Bereich Effizienztechnologie (Wertschöpfungskette Stahl-Leichtbau) mit der Erweiterung durch die GreenTech-Initiative,
     
  • Entwicklung neuer Produkte und Verfahren in überregionaler Kooperation: Mit profil.metall werden Verbundprojekte der Netzwerkunternehmen initiiert und unterstützt (z.B. in den Bereichen strukturierte Bleche, Wartung und Instandhaltung (MRO), Gepäcklogistik, Anlagen- und Behälterbau, Solartechnik),  
     
  • Markterschließung durch gezielten Kontakt mit anderen Branchen und regionalen Ansiedlungen: Im Finden und Nutzen von Synergien zu anderen Branchenkompetenzfeldern liegt ein großes, noch unausgeschöpftes Kreativitäts-, Innovations- und Wachstumspotenzial in der Metropolregion Berlin-Brandenburg. profil.metall organisiert den gezielten Austausch der Stahl- und Metallindustrie insbesondere mit Automotive-, Luftfahrt- und Kunststoffindustrie, der Logistikbranche und der Geoinformationswirtschaft, sowie der Elektrotechnik-Mechatronik. Dazu wurde eine Strategische Allianz mit den GRW-Netzwerken dieser Branchen gebildet,
     
  • Konzipierung der GreenTech-Initiative zur effizienten Erschließung des Wachstumsmarktes der CO2-Reduzierung gemeinsam mit den Branchennetzwerken der Strategischen Allianz,
     
  • Zusammenarbeit mit Hochschulen Die BTU Cottbus mit dem Forschungszentrum für Leichtbauwerkstoffe Panta Rhei, die TU Berlin mit dem Fraunhofer IPK, die TFH Wildau, die Hochschule Lausitz, die FH Eberswalde, die FH Brandenburg, die bbw-Hochschule u. a. sind in das Netzwerk einbezogen.
    Die Casa dient im besonderen der Nachwuchsförderung und der Fachkräftesicherung.
    Die gezielte Zusammenarbeit der Unternehmen mit Professoren und Studenten steht im Mittelpunkt der Arbeit der Branchentransferstelle Stahl Metall Elektro. Sie wird von den Netzwerken profil.metall und ME-Netzwerk sowie von den Sozialpartnern vme und IGM unterstützt. Sie arbeitet nachfrageorientiert, d.h. ausgehend vom Innovationsprozess im Unternehmen oder von Verbundprojekten der Unternehmen wird der Unterstützungsbedarf bestimmt und ein fachlich und zeitlich adäquater Technologietransfer der Wissenschaft organisiert,
     
  • Fachkräfteinitiative - Im Mittelpunkt stehen regionale Initiativen der Berufs- und Arbeitsweltorientierung. Vorbereitet und unterstützt werden zudem u.a. technische Studiengänge (dezentral in Prenzlau, dual mit der TFH Wildau) sowie die Vermittlung von Praktikumsplätzen in Unternehmen für Schüler und Studenten. Die Weiterentwicklung regionaler Fachkräfteinitiativen mit Unterstützung regionaler Akteure in Eisenhüttenstadt erfolgt im Aufbau einer Bildungs- und Fachkräfteoffensive sowie mit Unterstützung des Ausbaus des Kompetenzzentrums Trennen Fügen Oberflächenbeschichten für Erstausbildung und Weiterbildung in Finsterwalde.,  
     
  • Internationalisierung in Messeauftritten und der Kooperation mit dem Lubuski Klaster Metalowy in Polen sowie im Austausch mit anderen EU-Ländern zu Cluster-Management und -entwicklungsstrategien.
     
  • Innovation durch Partizipation - Kreativität wird durch den breiten Einbezug regionaler Akteure sowie in bestehenden Betriebsrätenetzwerken (Eisenhüttenstadt, Uckermark) und Betriebsräteinitiativen (Südbrandenburg, Barnim) aktiviert.
 

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