Das Netzwerk p r o f i l.m e t a l l wird vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.




 

 

 

 

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02.03.2012 Zukunftschancen für Metallunternehmen mit der Wasserstofftechnologie
 

Seit November 2011 ist es in Betrieb: das Hybridkraftwerk der Enertrag AG im Nordosten Brandenburgs. Windkraftanlagen erzeugen Strom mit dem ("wenn zu viel Wind weht oder zu wenig Strom benötigt wird") wahlweise Wasserstoff erzeugt werden kann. Dieser Wasserstoff läßt sich speichern und entweder zum Antrieb von Fahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb einsetzen oder zum Betrieb von Blockheizkraftwerken nutzen, um so wieder Strom zu erzeugen.

Damit wird die Windenergie erstmalig grundlastfähig, d.h. auch bei Flaute kann gleichmäßig Strom in das Netz eingespeist werden. Noch handelt es sich natürlich um eine Versuchsanlage mit begrenzter Kapazität, aber der erste Schritt hin zu einer komplexen Wasserstofftechnologie ist getan.

Den Kern der Anlage bildet ein Elektrolyseur. In dieser containergroßen Anlage erfolgt strombetrieben die Aufspaltung von Wasser in die gasförmigen Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff. Die Enertrag AG hat diesen Elektrolyseur selbst entwickelt und gebaut. Daran waren für Teilleistungen auch Brandenburger Metallunternehmen beteiligt. Seitens der Enertrag AG gibt es ein lebhaftes Interesse, diese Kooperationen weiter auszubauen. Ein Informationsgespräch, angebahnt von profil.metall und der Branchentransferstelle Stahl Metall Elektro, führte dazu im Januar Brandenburger Metallunternehmen und die Enertrag AG sowie Vertreter der Wissenschaft zusammen.

Über dieses erste Treffen hinaus besteht besonderes Interesse an Unternehmen, die das Galvanisieren größerer Bauteile beherrschen, Kunststoffspritzwerkzeuge herstellen, Kunststoffteile mechanisch bearbeiten oder anspruchsvolle Blechbearbeitungen, z.B. CNC-gesteuertes Lochen, durchführen können. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind die technologischen Voraussetzungen, Qualitätsparameter sowie finanzielle Aspekte. Es soll aber nicht nur um "simple Lohnaufträge" gehen. Gemeinsame Arbeiten zur Weiterentwicklung sind ebenso denkbar und das besondere Anliegen von profil.metall und der Branchentransferstelle.

Gerade wenn es um die Konzipierung von FuE-Projekten geht, sind das Netzwerk und die Branchentransferstelle erfahrene Partner. Mit dem neuen Wasserstoffforschungszentrum an der BTU Cottbus, an dem auch die Enertrag AG beteiligt ist, steht außerdem ein starker Partner aus der Wissenschaft bereit. Noch im ersten Halbjahr 2012 wird die offizielle Eröffnung dieses Wasserstoffforschungszentrums erfolgen und der nächste Enertrag-Elektrolyseur in Betrieb genommen.

Ist das Interesse geweckt? Dann sollten Sie nicht lange warten und das Netzwerkmangement profil.metall, Dr. Gerhard Richter, oder die Branchentransferstelle Stahl Metall Elektro, Gregor Holst, kontaktieren.



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